Vielleicht sind Sie gerade auf großer Ferien-Tour zu den Traumdestinationen dieser Welt oder auf der nur wenige Kilometer entfernten Insel der Glückseligkeit. Wohin wir auch fahren, die Lust auf Kunsterfahrung reist immer mit, oder? In Keitum auf Sylt hat gerade unser Aussteller Felix Jud & Co. eine Dependance eröffnet und lädt in einen antiquarischen Concept Store mit bibliophilen Erstausgaben und modernen Wunderkammer-Objekten. Aber auch in sehr vielen Museumsausstellungen sind die Positionen, die unsere Aussteller anbieten, derzeit vertreten: Paris feiert die Expressionistin Gabriele Münter, Hamburg die Surrealisten und in Krefeld wird dem ZERO-Vertreter Adolph Luther der rote Teppich ausgerollt. Ein paar Tipps haben wir für Sie herausgepickt.
Wenn sich Museen und Kunsthandel über wichtige Positionen einig sind, ist das in der Regel ein gutes Zeichen für Sammler. Museen sind die Speicher wichtiger künstlerischer Ideen. Sie und unsere HIGHLIGHTS-Aussteller sind Companions und Verschworene in allen Belangen der Kunst. Deswegen freuen wir uns, mit der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, der Villa Stuck und der Olaf Gulbransson Gesellschaft aus Tegernsee in diesem Jahr drei wichtige bayerische Institutionen auf der HIGHLIGHTS, die nach zwei Preview-Tagen vom 16. bis 19. Oktober 2025 stattfindet, zu Gast zu haben.

Gabriele Münter, Stillleben mit drei weißen Blumen, 1911, Öl auf Pappe, 68,3 x 51 cm. Foto: Courtesy Galerie Utermann
Deutscher Expressionismus in Paris – Gabriele Münter
Die Welt entdeckt Gabriele Münter. Das Musée d´Art Moderne in Paris zeigt bis 24. August die erste Retrospektive der Pionierin der Moderne in Frankreich. Mit sicherem Gespür für ein außergewöhnliches Kolorit hielt sie als Mitglied der Künstlergruppe Blauer Reiter in einer flächigen, linearen Bildsprache die Landschaft Oberbayerns fest. Mit der Kraft der Farbe und in einem flirrenden Stil fing sie in ihren Stillleben die Poesie des Moments ein, wie auch in dem 1911 entstandenen Gemälde, das die Galerie Utermann auf der HIGHLIGHTS anbieten wird. Nach Paris widmet sich im Herbst das Guggenheim Museum in New York der Avantgarde-Malerin.

Werner Tübke, Selbstporträt in Untersicht, 1971, Bleistift auf Papier. Foto: Courtesy Kunsthandel Dr. Moeller & Cie.
Leipziger Schule in Frankfurt – Werner Tübke
Schon zu Lebzeiten galt der Leipziger Maler Werner Tübke als der „große Unzeitgemäße“. Den neuen Menschen des Sozialismus überging er und postierte in seinen Welttheatern Verhüllte und Verschnürte, Harlekine und Zauberer. In malerischer Manier der Renaissance und mit Anleihen aus dem Symbolismus kreiste seine Malerei um die Verletzlichkeit des Menschen. Das Städel Museum in Frankfurt bedankt sich mit der Ausstellung „Metamorphosen“ (bis 28. September) bei dem Ehepaar Beaucamp für die Schenkung von Zeichnungen und Aquarellen des bedeutenden DDR-Künstlers, der die Welt genauso skeptisch betrachtet hat wie seine eigene Person auf dem Selbstporträt, das für Dr. Martin Moeller Tübkes zeichnerische Meisterschaft zum Ausdruck bringt.

Sven Drühl, S.D.C.G.T. III, 2019, Lack auf Leinwand, 110 x 110 cm. Foto: Courtesy Galerie Wolfgang Jahn/VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Virtuelle Landschaften – Sven Drühl
Ist Landschaftsmalerei überhaupt noch zeitgemäß? Wenn man sich wie der 1968 geborene Sven Drühl dem Thema nähert schon. Er komponiert, variiert, mixt Versatzstücke aus Werken anderer Künstler und Quellen, um sie gleichzeitig wieder zu verfremden. Das Museum Wiesbaden präsentiert den stillen Aufsteiger bis 28. September in der Show „Faszination 19. Jahrhundert: Künstler – Sammler – Theoretiker“. Zu sehen sind auch seine Lackbilder, in denen er Vorlagen aus der Virtual Reality und der Gaming-Industrie in Malerei übersetzt. Die Galerie Wolfgang Jahn ist schon länger von den Bildern mit den abstrakten Oberflächen und scheinbar vertrauten Motiven fasziniert, wie die Arbeit „S.D.C.G.T. III“ zeigt.

Adolf Luther, Sphärisches Hohlspiegelobjekt „Ohne Titel“, 1973, halbtransparente Hohlspiegel, Spiegel, Holz, 80 x 80 x 8,5 cm. Foto: Courtesy Galerie Schwarzer
Multiplizierte Reflexe – Adolf Luther
Licht und Reflexion waren für Adolf Luther ein ganz besonderer künstlerischer Stoff. Was er bewirken kann, hat er mit seinen Hohlspiegelobjekten gezeigt. Sie garantieren dem 1990 verstorbenen Lichtkünstler bis heute einen unverwechselbaren Platz in der ZERO-Bewegung. Das Kunstmuseum Krefeld zeigt unter dem Titel „Sehen ist schön“ bis 21. September rund 80 seiner Werke, die ihre Lebendigkeit keiner bildnerischen, sondern einer immateriellen Kraft verdanken. Das sphärische Hohlspiegelobjekt von 1973 aus dem Portfolio der Galerie Schwarzer hätte ebenfalls gut in die Ausstellung gepasst.

Renée Sintenis, Zwergesel, 1925, Bronze, 13 x 12,5 x 2,8 cm. Foto: Courtesy Ludorff/© VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Tiergeschichten – die Moderne im Zoo
Franz Marc sah in den Tieren die Verbindung zum Kosmischen, andere nahmen eher das Wilde, Ursprüngliche und Exotische in ihnen wahr. Auf unterschiedliche Weise schöpften die Künstler der Moderne in einer immer hektischer werdenden Zivilisation Inspiration aus dem bedingungslosen Dasein der Tierwelt, die sie meist in Zoos und Tierparks beobachteten. „Die Moderne im Zoo“ nennt das Franz Marc Museum in Kochel seine aktuelle Ausstellung. Gezeigt werden bis 9. November u.a. Werke von August Macke, Paul Klee, Josef Hegenbarth und der expressionistischen Bildhauerin René Sintenis, die auch fest zum Programm der Galerie Ludorff gehört.

Koppchen mit Untertasse, Chinoise Szene, Meissen, um 1723/25, Bemalung Johann Gregorius Höroldt, H: 4,3 cm. Foto: Courtesy Langeloh Porcelain
Influencerin des Rokoko – Marie Antoinette
Sie war nicht nur Frankreichs Königin, die ein bitteres Ende auf dem Schafott nahm. Sie war die Fashion Queen des 18. Jahrhunderts und beeinflusste über ihre Zeit hinaus Modemacher, Designer und die Filmbranche. Das Victoria & Albert Museum in London spiegelt ab 20. September in der Ausstellung „Marie Antoinette Style“ anhand von Möbeln, Schmuck, Kleidern und Schuhen ihren Hang zum Luxus, zu dem auch feine Pariser Patisserien gehörten. Vielleicht hat sie sich dazu in einem Koppchen aus Meissner Porzellan – ähnlich dem aus dem Angebot von Langeloh Porcelain – einen chinesischen Tee servieren lassen. Eine historische Spekulation, aber nicht ausgeschlossen.

Max Ernst, Nocturne, 1967, Öl auf Holz, montiert auf Holz, 33,5 x 24,5 cm. Foto: Courtesy DIE GALERIE
Surreale Welten – Traum und Mystik
Die Kunsthalle Hamburg spürt dem Surrealismus nach. In der Ausstellung „Rendezvous der Träume“, die bis 12. Oktober Arbeiten von René Magritte bis Dorothea Tanning und von Philipp Otto Runge bis Carl Gustav Carus zeigt, deckt sie Parallelen zwischen der Avantgarde-Bewegung des 20. Jahrhunderts und der deutschen Romantik auf. Beiden missfiel die Entzauberung der Welt. Sie fühlten sich angezogen von dem Unerklärlichen und von der Mystik der Nacht. Tatsache ist, dass Max Ernst 1965 sein Gemälde „Ein schöner Morgen“ gemalt hat, nachdem er in Hamburg Philipp Otto Runges Gemälde „Morgen“ von 1808 gesehen hatte. Drei Jahre später entstand das Gemälde „Nocturne“ – übersetzt nächtlich -, das DIE GALERIE anbietet und das durchaus romantische Züge besitzt.
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