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November 2025

HIGHLIGHTS REVIEW – IM SPIEGEL DER PRESSE

Die Kunst ist das schönste Lebenselixier. Und wir hoffen, Sie haben im Oktober auf der HIGHLIGHTS viel von diesem süßen Saft bekommen. Aber bedeuten begeisterte Besucher und zufriedene Händler automatisch einen Messeerfolg? 

Die Kunstmarkt-Presse lotet stets tiefer. Die FAZ etwa titelte „Kleine Messe, große Kunst“ und unterstrich, wie konsequent die Münchner Messe das Zusammenspiel von alter und moderner Kunst pflege. Auch das Handelsblatt merkte die Vielfalt an: „Eine Veranstaltung, die mal beiläufig, mal explizit das Spezifische jeder Epoche unterstreicht.“, der Tenor vieler anderer Medien war, dass die HIGHLIGHTS eine kulturelle Institution und ein Schaufenster für die Kunstmarkt-Zukunft Deutschlands sei. 

Prof. Dirk Boll (Christies), Sabine Spindler (Kunstmarktjournalistin) und Prof. Leo Schmidt (Auto HIRMER Verlag) im Gespräch. Foto: Matin Jaimeie

Wenn wir als Messe-Macher zurückschauen, dann bleibt für uns auch das festliche HIGHLIGHTS-Dinner der Aussteller mit ihren exklusiven Gästen im Max-Joseph-Saal der Residenz als Höhepunkt in Erinnerung. Wir denken an die mit großem Interesse aufgenommenen Art Talks, die wir zusammen mit unserem Partner HDI art&lifestyle, dem Rechtsanwalt Dr. Gregor Seikel von der Kanzlei Oppenhoff und dem HIRMER-Verlag realisiert haben. Im Zentrum standen Fragen über Sammeln und Vererben, über die Visionen junger Kunsthändler oder über das Leben mit Alter Kunst im Digitalzeitalter. Wir freuen uns, dass die in München geknüpften Beziehungen zwischen Händlern und Sammlern selbst nach der Messe nicht abreißen. 

Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Damen im Wald,  1924, am HIGHLIGHTS-Stand von Galerie Samuelis Baumgarte. Foto: Jens Bruchhaus

Die Galerie Samuelis Baumgarte erzählte uns gerade, dass das expressionistische Meisterwerk „Zwei Damen im Wald“ von Ernst Ludwig Kirchner – mit einem siebenstelligen Preis das teuerste Kunstwerk der Messe – an eine europäische Sammlung verkauft wurde. Die hohe Qualität der Exponate übersahen auch viele Museen nicht, wie unsere kleine Auswahl an Museumsankäufen der letzten drei Jahre verdeutlicht.

Von der HIGHLIGHTS ins Museum

Die Graphische Sammlung des Städel Museums in Frankfurt überlegte nicht lange, die von Dr. Martin Moeller-Pisani gerade entdeckte Rötel-Kreide-Zeichnung „Dame im langen Seidenkleid“ des französischen Rokoko-Meisters Nicolas Lancret aus dem Jahr 1733 zu erwerben.

Courtesy Dr. Moeller & Cie
Courtesy Peter Mühlbauer Kunsthandel

Um 1485 schuf Wolfgang Beurer – Zeitgenosse Albrecht Dürers und auch unter dem Notnamen Meister der Sebastianslegende bekannt – diesen Flügel eines Marienaltars (141 x 54 cm) mit der Darstellung der Geburt Christi, den das Diözesanmuseum Freising bei Kunsthändler Peter Mühlbauer erwarb.

Courtesy Galerie Hidde van Seggelen, Hamburg

Klaas Kloosterboer gehört zum Künstlerportfolio des Hamburger Galeristen Hidde van Seggelen. Seine 2,60 Meter hohe Installation “24116” von 2024 aus genähtem Stoff und vier Gemälden wurde im vergangenen Jahr auf der HIGHLIGHTS gezeigt und von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern angekauft.

Courtesy Kunkel Fine Art, München

Das apokalyptische, um 1950 entstandene Gemälde „Die letzten Tage der Menschheit/Schwimmende Totenköpfe“ des zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus schwankenden Rudolf Schlichter entdeckte das Lenbachhaus München am Stand von Kunkel Fine Art

Courtesy Ehrl Fine Art & Antiques

Der neoklassizistische Stuhl des Münchner Architekten und Stuck-Freundes Emanuel von Seidl, der ähnlich wie der Malerfürst die Idee künstlerisch inszenierter Interieurs vertrat und den Stuhl 1898 im römischen Stil für seinen eigenen Wohnraum entwarf, wurde auf der HIGHLIGHTS vom Museum Villa Stuck bei Ehrl Fine Art & Antiques erworben.