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Alexej von Jawlensky

1864 - 1941

Meditation

1935, Öl auf leinenstrukturiertem Papier, aufgezogen auf Karton

17,8 x 13,7 cm

Die "Meditationen" bilden den Abschluss von Alexej von Jawlenskys lebenslanger Auseinandersetzung mit dem menschlichen Antlitz. Die 1935 entstandene Meditation zeigt, wie weit der Künstler die Form inzwischen reduziert hatte. Vor tiefdunklem Grund glimmen wenige Farbzüge in Blau, Grün, Rot und Violett auf und lassen das Gesicht nur noch erahnen. Die Inschrift auf der Rückseite – „Ach wie ich Dich liebe und bewundere Lisock“ – richtet sich an die Künstlerin Lisa Kümmel, eine enge Vertraute Jawlenskys. Der Künstler sprach sie regelmäßig mit diesem liebevollen Kosenamen an.

Galerie Utermann
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