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17987 FAVORITEN IM DSCHUNGEL DER KUNST

Als wir gestern im Rahmen unseres Neujahrsempfangs im Lenbachhaus gemeinsam mit Partnern und Ausstellern das neue Jahr begrüßten, rückte ein Thema fast beiläufig, aber umso deutlicher in den Mittelpunkt: die Frage nach Orientierung in der Kunst. Gerade an einem Ort, der wie kaum ein anderer für Kontinuität, Qualität und kunsthistorische Maßstäbe steht, wird spürbar, wie groß das Bedürfnis nach Einordnung und verlässlichen Bezugspunkten ist.

Einer der bekanntesten Versuche, solche Maßstäbe zu setzen, ist seit über 35 Jahren der Kunstkompass des Magazins Capital. Seine Bewertung fußt eher auf institutioneller Anerkennungen als auf Marktpreisen. Zu Gerhard Richters unangefochtenem Platz Nummer 1 schreibt Herausgeberin Linde Rohr-Bongard: „Schwer vorstellbar, dass je ein anderer an der Spitze des Kompasses thronte.“ Ihr Blick auf die Szene ist unverkennbar deutsch. Neben drei Internationalen wie William KentridgeBruce Nauman und Cindy Sherman füllen die Top-Ten Namen wie Georg BaselitzImi Knoebel oder Tony Cragg. Auch für viele unserer Gäste gehören sie zu den Favoriten.

Start für den Neujahrsempfang  der Munich HIGHLIGHTS im Atelier Franz von Lenbachs in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Foto: MyArtMarketing

Aber jedes Ranking ist letztlich ein Debattenbeitrag. Ed Ruscha, hier auf Platz 38, steht im Index des Manager Magazin als umsatzstärkster Künstler 2025 ganz oben. Zurück zum Kompass: Arnulf Rainer rangiert auf Platz 56, Heinz Mack auf Rang 93. Die Unterscheidung von Markt und Bedeutung hat durchaus eine positive Seite. Denn Hypes können den Blick vernebeln. Marlene Dumas‘ Werk ist damit nicht gemeint. Mit einem Auktionserlös von 13,6 Millionen Dollar avancierte sie 2025 zur teuersten lebenden Künstlerin, im Punktesystem von Rohr-Bongard rutschte sie aber auf Platz 49 ab. In den kommenden Jahren könnten Leiko IkemuraJana Euler und Rashid Johnson, rasante Listenaufsteiger, den Top-100 Plätze streitig machen, so der Kunstkompass. Dazu passt die Weisheit, dass die besten Sammler nicht die sind, die sich die Gewinner herauspicken, sondern die, die dazu beitragen, dass sie entstehen.

Sabine Spindler, Kristian Jarmuschek, Dr. Lisa Zeitz, Thole Rotermund und Daniela Dölling Foto: MyArtMarketing

Ein blinder Fleck: kein Ranking für Gabriele MünterEgon Schiele oder Ernst Ludwig Kirchner, die mit Museums- und Marktpräsenz für Furore sorgten. Jawlenskys „Spanische Tänzerin“ wurde auf der Art Basel Paris für 16 Millionen Euro angeboten. „Gustav Klimts Bildnis Elisabeth Lederer mit 236 Millionen Dollar und Paula Modersohn-Beckers Selbstbildnis mit über 1 Millionen Euro erzielten Auktionsrekorde”, ergänzt HIGHLIGHTS Messeleiterin Juana Schwan.              

Dr. Matthias Mühling, Direktor des Lenbachhauses (3. v.r.) ,führt durch die Ausstellung “Was zu verschwinden droht, wird Bild.”, hier vor einem Gemälde Richard Riemerschmids von 1895, Städtische Galerie im Lenbachhaus, Foto: privat

Viele der genannten Künstler und Künstlerinnen waren und sind präsent auf der HIGHLIGHTS, die in diesem Jahr vom 15. bis 18. Oktober stattfindet. Gestern Abend erlebten wir nicht nur eine wunderbare Führung mit Lenbachhaus-Direktor Matthias Mühling, es gab auch eine gute Nachricht. Unser langjähriger Aussteller Christian Eduard Franke Kunsthandel gibt im März in Maastricht sein TEFAF-Debüt. Welch ein Ritterschlag.

AUßERDEM EIN BLICK INS GESCHEHEN UNSERER AUSSTELLER

David Bielander, Lagerfeuer / Campfire, 2025, entsorgte Glasflaschen (Bier, Wein, Wasser, Milch), Edelstahl, elektrifiziert, Edition 1/2, Courtesy Galerie Zink, Foto: Erich Spahn

Galerie Zink in Waldkirchen fragt in der Ausstellung „Chiaroscuro“ nicht zum ersten Mal: Wo ist die Grenze zwischen Schmuck und Skulptur? Der SchmuckkünstlerDavid Bielander entlockt bekannten Formen neuen Ausdruck. Feuer, Licht und Schatten sind dabei seine Komplizen. (bis 8. März, www.galerie-zink.com)

Corina Gertz, CHN 03, 2017, Pigmentdruck auf Hahnemühle, 88 x 66 cm, Auflage 6 + 2 AP, handsigniert, datiert und nummeriert, Courtesy Ira Stehmann Fine Art, © Corina Gertz

Ira Stehmann Fine Art in München zeigt eine Auswahl von Fotografien der Serie „Das abgewandte Porträt“ von Corina Gertz. Zwischen 2002 und 2023 hat die Künstlerin in Rückenansicht Frauen in traditionellen Gewändern fotografiert. Kleidung, Stoffe und Muster werden in diesen ästhetisch tiefgründigen Bildern zu Zeichen der Identität, Geschichte und Kultur. (bis 31. März, www.irastehmann.com)  

Eberhard Havekost, Druck Druck (durchgestrichen), 1999, 4-colour manual offset print, 50 x 67 cm, Courtesy Galerie Gebrüder Lehmann, Foto: Werner Lieberknecht

Galerie Gebrüder Lehmann in Dresden erinnert mit „Eberhard Havekost. Grafische Arbeit“ an einen früh verstorbenen Maler-Star. Die für seine Leinwände typische, zugleich konstruktive und melancholische Wiedergabe von Architektur und Interieur hat er in einer speziellen Drucktechnik umgesetzt. (27. März bis 16. Mai, www.g-gl.de)                                                        


Emil Nolde, Gelbe Iris und rote Blüte, Aquarell, sign., um 1920, 16,2 x 22,3 cm, Courtesy: Kunkel Fine Art

Kunkel Fine Art und Thole Rotermund Kunsthandel bereiten derzeit die neunte Ausgabe der kleinen, aber feinen Ausstellung „Linienspiel und Farbenrausch“ vor, die gemeinsam mit Artcurial Deutschland in München veranstaltet wird. Papierarbeiten der klassischen Moderne stehen im Mittelpunkt. (6. bis 9. Mai, www.kunkelfineart.dewww.rotermund-kunsthandel.de)

Doug Argue, Time Out of Mind, 2018, Gouache auf Papier, 91 x 117 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Courtesy Galerie Kovacek

Galerie Kovacek in Wien widmet demnächst dem US-Amerikaner Doug Argue eine Einzelshow. Sein Markenzeichen sind Gemälde zwischen Abstraktion und Realismus, zwischen Fiktion und Realität, gepaart mit einem Schuss Surrealismus. (ab 14. April, www.kovacek.at)

Categories: NEWS 17906 KUNST & LEKTÜRE: HIGHLIGHTS FÜR DIE FEIERTAGE

Endlich Zeit zum Lesen, sagen viele. Und freuen sich auf die Weihnachtszeit. Endlich Zeit für die wichtigen Ausstellungs-Kataloge, Künstlermonografien und Biografien, die im letzten Jahr erschienen sind. Gute Publikationen über Kunst sind bekanntlich mehr als nur Bilderbücher. Sie erzählen von künstlerischen Höhen und Niederlagen, vom Ringen um neue Ausdrucksmittel, kühnen Lebensentwürfen und von den tiefgreifenden Gefühlen, die uns vor jedem Meisterwerk erfassen.

Unsere Aussteller verraten Ihnen, welche Publikationen in den letzten 12 Monaten ihre Favoriten waren bzw. sind. Und es ist erstaunlich, wie verzahnt die Themen in der aktuellen Kunstliteratur mit dem Angebot unserer Galeristen und Kunsthändler ist. Wer inspiriert hier wen? Die Kunstszene die Verlage, oder umgekehrt?  

Katharina Lee Chichester, Jessica Keilholz-Busch (Hrsg.), Die Moderne im Zoo, Hirmer, München 2025, 208 Seiten, 235 Abbildungen, ISBN: 978-3-7774-4609-7

Hier wird ein ungewohnter Blick auf das Verhältnis von Mensch und Tier zwischen Realismus und Expressionismus geworfen. Vor dem Hintergrund einer im Umbruch begriffenen Epoche werden ästhetische, gesellschaftliche und politische Entwicklungen und Fragen anhand traditioneller wie avantgardistischer Positionen beleuchtet und ein vielschichtiger Dialog geführt. Es ist die Zeit, die mich als Kunsthändler fasziniert. Menzel trifft auf Marc, Meyerheim auf Macke, Max auf Munch – ein Fest für die Augen einerseits, eine Einladung zur Reflexion andererseits.

Dr. Alexander Kunkel, Inhaber Kunkel Fine Art

Ralph Gleis, Elsy Lahner (Hrsg.), Leiko Ikemura. Motherscape, Hatje Cantz 2025, 128 Seiten, 100 Farbfotos, ISBN: 978-3-7757-6141-3

Leiko Ikemura begeistert uns schon lange. Der Begleitband zur großen Retrospektive in Wien bietet einen grandiosen Querschnitt durch das Oeuvre der Künstlerin und reflektiert ihre Themen: Transformation, Beziehung zwischen Mensch und Natur, Identität und transkulturelle Ästhetik. Ihre Bildsprache als Malerin und Bildhauerin ist unverkennbar. Westliche und östlich Einflüsse verschmelzen. Die Formen bleiben weich und offen, ihre Farbgebung gedämpft und atmosphärisch. Wer in die Tiefe dieses Werkes tauchen will, findet sensibel geschriebene Aufsätze.                  

Katja Ott, Direktorin Beck & Eggeling International Fine Art

Andreas Schalhorn (Hrsg.), Kosmos Blauer Reiter. Von Kandinsky bis Campendonk, Deutscher Kunstverlag, März 2025, 112 Seiten, 90 Farbabbildungen, dt., ISBN: 978-3-422-80308-4

Es ist gut, dass wieder daran erinnert wird, wie wichtig die Zeichnung und die Druckgrafik für die Expressionisten waren. Deswegen ist der Band für alle, die die Skizzen und Holzschnitte dieser Künstlergruppe lieben, das Buch des Jahres. Es bildet zahlreiche, seltene Werke ab und macht das europaweite, avantgardistische Netz um Marc und Kandinsky deutlich. Immerhin zeigte schon die 2. Blaue Reiter-Ausstellung Grafiken von Ernst Ludwig Kirchner, Robert Delaunay bis hin zu Natalja Gontsharowa. Das Buch vermittelt interessante neue Einsichten, selbst für mich als Händler von Papierarbeiten der Moderne und des Expressionismus.        

Thole Rotermund, Inhaber Thole Rotermund Kunsthandel

Georg Laue (Hrsg.), Cornelis van Cleve. A Forgotten Painter, mit einem Beitrag von Peter van den Brink, Kunstkammer Edition 11 der Kunstkammer Georg Laue, München 2025, engl., ISBN: 978-3-00-080922-4

Der Band beschreibt eine wahre kunsthistorische Odyssee. Von der Begeisterung für ein Bildnis eines bärtigen Mannes von 1557, das einst Teil der Praunschen Kunstkammer in Nürnberg war, bis hin zur Identifizierung als Selbstporträt des Malers Cornelis van Cleve. Spannend zu lesen, wie selbst Koryphäen wie Max Friedländer seine Gemälde anderen zuschrieben. Aber auch reich mit edel fotografierten Kunstwerken bebildert. Dass die Kunstkammer Georg Laue Detektivarbeit in Sachen Kunstgeschichte leistet – Chapeau.  

Christian Eduard Landwers, Inhaber Christian Eduard Franke Kunsthandel

Susanne Gaensheimer, Anke Kempkes, Isabelle Malz (Hrsg.), Queere Moderne 1900 – 1950 / Queer Modernism 1900 – 1950, Hirmer, München 2025, 303 Seiten, dt./engl., ISBN: 978-3-7774-4588-6

Meine Empfehlung ist der Katalog zur aktuellen Ausstellung „Queere Moderne 1900 bis 1950“ in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf. Es ist die erste umfassende Ausstellung in Europa, die den Beitrag queerer Künstler und Künstlerinnen zur Moderne vorstellt. Unsere Galerie steuerte ein Werk der Berliner Künstlerin Lotte Laserstein bei. Bei vielen queeren Vertretern dieser Zeit, spiegelt sich das Experimentieren mit alternativen Lebensentwürfen in neuen Bildsprachen, Perspektiven und einer anderen Ästhetik wider. „Queere Avantgarden und intime Netzwerke“, „Sapphische Moderne“ oder „Queere Lesarten von Abstraktion“ sind nur einige Themen der aufschlussreichen Essays.  

Manuel Ludorff, Geschäftsführer der Galerie LUDORFF 

Peter Femfert (Hrsg.), André Masson. La mémoire du monde / Das Gedächtnis der Welt, Frankfurt am Main 2025, Edition von DIE GALERIE, 104 Seiten, dt/engl., ISBN: 978-3-9825381-0-5

Wenn Galeristen sich für einen Künstler begeistern, dann meist mit ganzem Herzen. Peter Femfert verfolgt als Kenner, Kunsthändler und Liebhaber schon lange Werk und Leben des Surrealisten André Masson, der als Erfinder der „écriture automatique“ – zu deutsch: der intuitiven Zeichnung – gilt, aber auch in vielen Gemälden das Labyrinth seiner Seele reflektiert. Der von DIE GALERIE publizierte Band über den Franzosen vereint aus allen Schaffensperioden zahlreiche Werke, die in keinem Museum zu sehen sind. Mit klugen Beiträgen von Diego Masson, Roger Diederen und dem Galeristen Peter Femfert.                                                              

Juana Schwan, HIGHLIGHTS-Messedirektorin

Deutsches Bergbau-Museum (Hrsg.), Glück auf! Bergmännisches Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Sammlung Middelschulte, Arnoldsche, Stuttgart 2025, 304 Seiten, 399 Abb., dt., ISBN: 978-3-89790-735-5

Das Porzellan des 18. Jahrhunderts, mit dem sich Langeloh seit über 100 Jahren befasst, ist ein bestens erforschter Bereich, in dem die Sammlung Middelschulte weltweit einzigartig ist. Sie umfasst in wunderbarer Weise 180 bergmännische Gruppen, Figuren und bemalte Tafelservice, vornehmlich aus Meissener Porzellan, aber auch aus den Manufakturen Berlin, Fürstenberg und Wien. Ein ästhetischer Genuss! Einblicke in die Bedeutung der heimischen Rohstoffe für die Erfindung des Porzellans in Sachsen und die Bergmanns-Traditionen schildern Texte führender Kunsthistoriker. Glück auf!

Friedel Kirsch, Inhaberin Langeloh Porcelain

Categories: NEWS 17878 HIGHLIGHTS REVIEW – IM SPIEGEL DER PRESSE

Die Kunst ist das schönste Lebenselixier. Und wir hoffen, Sie haben im Oktober auf der HIGHLIGHTS viel von diesem süßen Saft bekommen. Aber bedeuten begeisterte Besucher und zufriedene Händler automatisch einen Messeerfolg? 

Die Kunstmarkt-Presse lotet stets tiefer. Die FAZ etwa titelte „Kleine Messe, große Kunst“ und unterstrich, wie konsequent die Münchner Messe das Zusammenspiel von alter und moderner Kunst pflege. Auch das Handelsblatt merkte die Vielfalt an: „Eine Veranstaltung, die mal beiläufig, mal explizit das Spezifische jeder Epoche unterstreicht.“, der Tenor vieler anderer Medien war, dass die HIGHLIGHTS eine kulturelle Institution und ein Schaufenster für die Kunstmarkt-Zukunft Deutschlands sei. 

Prof. Dirk Boll (Christies), Sabine Spindler (Kunstmarktjournalistin) und Prof. Leo Schmidt (Auto HIRMER Verlag) im Gespräch. Foto: Matin Jaimeie

Wenn wir als Messe-Macher zurückschauen, dann bleibt für uns auch das festliche HIGHLIGHTS-Dinner der Aussteller mit ihren exklusiven Gästen im Max-Joseph-Saal der Residenz als Höhepunkt in Erinnerung. Wir denken an die mit großem Interesse aufgenommenen Art Talks, die wir zusammen mit unserem Partner HDI art&lifestyle, dem Rechtsanwalt Dr. Gregor Seikel von der Kanzlei Oppenhoff und dem HIRMER-Verlag realisiert haben. Im Zentrum standen Fragen über Sammeln und Vererben, über die Visionen junger Kunsthändler oder über das Leben mit Alter Kunst im Digitalzeitalter. Wir freuen uns, dass die in München geknüpften Beziehungen zwischen Händlern und Sammlern selbst nach der Messe nicht abreißen. 

Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Damen im Wald,  1924, am HIGHLIGHTS-Stand von Galerie Samuelis Baumgarte. Foto: Jens Bruchhaus

Die Galerie Samuelis Baumgarte erzählte uns gerade, dass das expressionistische Meisterwerk „Zwei Damen im Wald“ von Ernst Ludwig Kirchner – mit einem siebenstelligen Preis das teuerste Kunstwerk der Messe – an eine europäische Sammlung verkauft wurde. Die hohe Qualität der Exponate übersahen auch viele Museen nicht, wie unsere kleine Auswahl an Museumsankäufen der letzten drei Jahre verdeutlicht.

Von der HIGHLIGHTS ins Museum

Die Graphische Sammlung des Städel Museums in Frankfurt überlegte nicht lange, die von Dr. Martin Moeller-Pisani gerade entdeckte Rötel-Kreide-Zeichnung „Dame im langen Seidenkleid“ des französischen Rokoko-Meisters Nicolas Lancret aus dem Jahr 1733 zu erwerben.

Courtesy Dr. Moeller & Cie
Courtesy Peter Mühlbauer Kunsthandel

Um 1485 schuf Wolfgang Beurer – Zeitgenosse Albrecht Dürers und auch unter dem Notnamen Meister der Sebastianslegende bekannt – diesen Flügel eines Marienaltars (141 x 54 cm) mit der Darstellung der Geburt Christi, den das Diözesanmuseum Freising bei Kunsthändler Peter Mühlbauer erwarb.

Courtesy Galerie Hidde van Seggelen, Hamburg

Klaas Kloosterboer gehört zum Künstlerportfolio des Hamburger Galeristen Hidde van Seggelen. Seine 2,60 Meter hohe Installation “24116” von 2024 aus genähtem Stoff und vier Gemälden wurde im vergangenen Jahr auf der HIGHLIGHTS gezeigt und von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern angekauft.

Courtesy Kunkel Fine Art, München

Das apokalyptische, um 1950 entstandene Gemälde „Die letzten Tage der Menschheit/Schwimmende Totenköpfe“ des zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus schwankenden Rudolf Schlichter entdeckte das Lenbachhaus München am Stand von Kunkel Fine Art

Courtesy Ehrl Fine Art & Antiques

Der neoklassizistische Stuhl des Münchner Architekten und Stuck-Freundes Emanuel von Seidl, der ähnlich wie der Malerfürst die Idee künstlerisch inszenierter Interieurs vertrat und den Stuhl 1898 im römischen Stil für seinen eigenen Wohnraum entwarf, wurde auf der HIGHLIGHTS vom Museum Villa Stuck bei Ehrl Fine Art & Antiques erworben.

Categories: NEWS 17749 Hochkarätige Exponate – Fundament des HIGHLIGHTS-Erfolgs

Nach sechs quirligen, inspirierenden und verkaufsstarken Messetagen endete gestern Abend die HIGHLIGHTS des Jahres 2025. Es war erneut ein Fest für die Kunst mit grandiosen Kunstwerken, intensiven Gesprächen und zahlreichen Verkäufen. Die Vielfalt über Epochen hinweg und die hohe Qualität der Exponate erweisen sich auch in ökonomisch schwierigeren Zeiten als Erfolgsfundament der eleganten Münchner Messen.

Blickfang bei Darwing Room war Ingeborg von Schleswig-Holsteins Leinwand “Magenta Mallorquin” von 2025. Foto: Matin Jameie

Event der Spitzenklasse

„Die sehr guten Verkäufe haben gezeigt, die angebotene Kunst ist bei Sammlern und Kunstliebhabern gefragt und hat ein breites Publikum in die Residenz gebracht. Die HIGHLIGHTS ist unverwechselbar, sie ist das Flaggschiff des deutschen Kunsthandels“, resümiert Messeleiterin Juana Schwan. Die hochkarätige Verkaufsschau war ein gesellschaftlicher Event. Unter den Gästen waren zahlreiche Direktoren bedeutender Museen und wichtige Vertreter aus Wirtschaft und Kultur. Unmittelbar nach der Frankfurter Buchmesse nahm sich Kerstin Ludolph, Geschäftsführerin des Hirmer-Verlags, Zeit für einen Messerundgang. Ihr Eindruck: „Für mich als Bücherfrau ist die Munich HIGHLIGHTS ein zeit- und gattungsübergreifender Prachtband, bei dem man im Unterschied zum Gedruckten die Objekte sogar anfassen und sein Lieblingsstück erwerben kann – eine wundervolle Entdeckungsreise.“  

Kunstgespräch am Stand von Kunsthandel Christian Eduard Franke vor Anton Raphael Mengs Paradeporträt der Kurfürstin von Sachsen. Foto: Matin Jameie

Top-Verkäufe der HIGHLIGHTS

Verkäufe sind der Gradmesser einer jeden Messe. Die Bilanz am letzten Messetag ist eindeutig. Kunst ist nach wie vor ein begehrtes Gut. Vielleicht sind es Trends, vielleicht ist es lediglich typisch für die Munich HIGHLIGHTS: Sammler wollen Top-Werke von Bedeutung und kunsthistorischem Gewicht. Die Galerie Utermann, die mit einer grandiosen Suite von Werken Marc Chagalls vertreten war, verkaufte für rund eine halbe Million Euro die poesievolle Chagall-Gouache „Femme au corsage rouge avec grand bouquet“ von ca. 1984 in eine Schweizer Sammlung. Bei Ludorff trugen zwölf Exponate den roten Verkaufspunkt. Dazu gehörten Alexej von Jawlenskys Gemälde „Landschaft in Füssen“ sowie Willi Baumeisters kleine Leinwand “Tschen-Li“ von 1949 aus der Werkphase der Nocturnes. Beide Arbeiten lagen im sechsstelligen Bereich. „Es ist lange her, dass wir so eine gute Messe hatten“ sagte Manuel Ludorff am Sonntagabend.

Faszination für das genagelte Selbstporträt am Stand von Galerie Schwarzer. Foto: Matin Jameie

Thole Rotermund wird ihm zustimmen. Er verkaufte für ein sechsstellige Summe während der Vernissage eine sensationelle Kollektion von 29 Holzschnitt-Entwürfen Lyonel Feiningers von 1918/19.  Informelle Kunst und ZERO war gefragt bei Galerie Maulberger. Hier gingen Emil Schumachers „Helios II“ für einen sechsstelligen Betrag, eine Feuergouache von Otto Piene und Scheibenwischer-Arbeiten von Herbert Zangs in neue Hände, während Benden & Ackermann mit seiner Soloshow von Werken Tom Wesselmanns mehrere Sammler zum Kauf animierte. Nicht alle Interessenten waren so spontan wie das Frankfurter Städelmuseum, das beim Zeichnungsspezialisten Martin Moeller & Cie. die auf 1722/23 datierte Rötelzeichnung „Sitzende Dame im Seidenkleid“ von Nicolas Lancret erwarb. Über Ernst Ludwig Kirchners Gemälde „Zwei Damen im Wald“ von 1924, dessen Preis im achtstelligen Bereich liegt, ist die Galerie Samuelis Baumgarte mit einer französischen Sammlung im Gespräch.

Von der Wand mit Rötelzeichnungen bei Dr. Moeller & Cie. erwarb das Städelmuseum Frankfurt ein Blatt von Nicolas Lancret. Foto: Jens Bruchhaus

Große Begeisterung gab es für Meisterwerke klassizistischen und noch früheren Kunsthandwerks. Sofort verkauft war der von Peter Mühlbauer angebotene elegante Schreibtisch von Heinrich Gambs, um 1800 für das Zarenschloss Pawlowsk in St. Petersburg gearbeitet. Ehrl Fine Art & Antiques gab einen Beistelltisch mit einer Marmor-Potpourri-Platte, frühes 19. Jahrhundert, sowie ein Schalenpaar aus sogenanntem Blue John-Stein mit Bronzemontierung in neue Hände. Am Stand von Matzke European Silver entschied sich ein Sammler für einen Breslauer Becher des Meisters Friedrich Schönau aus der Zeit um 1600, der auf der Wandung die Legende der Caritas Humanas zeigt.

Starke Anziehungskraft übte die präzise Fotografie von Carina Linge bei Jarmuschek & Partner aus. Foto: Matin Jameie

Erfolg vermeldeten auch die Galerien zeitgenösssicher Kunst. Galerie Wolfgang Jahn reichte Hubert Scheibls großformatigen, dynamischen Pinselschwung „One“ von 2022/23 für knapp unter 50 000 Euro weiter. An einen Rheinländer übergaben Gebr. Lehmann Slawomir Elsners Bleistiftzeichnung „Der Hafen von Greifswald“ nach C. D. Friedrich. Die Arbeit war das Motiv unseres Messetickets. Die HIGHLIGHTS erweist sich schon lange als ein Ort der jungen Positionen. Bei Galerie Zink überzeugt die verführerische Farbmalerei von Anna Leonhardt, New Yorker Shooting Star der Saison, einen Käufer. Wunderkunst zeigte die  Objekte der gerade mit dem Degussa-Preis ausgezeichneten Vietnamesin Thuy Tien Nguyen. Im Bereich Fotografie platzierten Jarmuschek & Partner Arbeiten der von Stillleben inspirierten Carina Linge und Ira Stehmann Fine Art mehrere Motive der von ihr exklusiv vertretenen Chantal E. Ariëns in neue Sammlungen.

Das HIGHLIGHTS-Team: Christian Eduard Landwers, Dr. Alexander Kunkel, Juana Schwan und Thole Rotermund. Foto: sabinebrauerphotos

„Viele Käufer sind für unsere Aussteller Neukunden, was uns besonders freut“, berichtet Juana Schwan. „Denn es ist für mich und die Geschäftsführung der HIGHLIGHTS Jahr für Jahr ein Ziel, gerade jungen Kunstinteressierten die Augen für die Schönheit und den emotionalen Wert von Kunst aller Epochen zu öffnen und Sammellust  zu wecken“, ergänzt sie und hat  die nächste Munich HIGHLIGHTS schon im Blick.

Categories: NEWS 17716 Begeisterte Sammler beim HIGHLIGHTS-Start

Vor jeder Messe stellen wir uns die Frage: Wird sie wieder so gut und anregend wie im Vorjahr? Wir haben keine Zweifel mehr. Während der zwei Preview-Tage der 16. HIGHLIGHTS-Ausgabe, die vom 16. Oktober bis 19. Oktober ganz regulär geöffnet ist, haben wir erneut die Begeisterung gespürt, die die hochkarätigen Exponate und Meisterwerke der 60 Aussteller hervorrufen. „Ich glaube, es tut uns allen gut, die positive Kraft der Kunst spüren. Und zugleich verdeutlicht das hohe Niveau des Angebots, dass die HIGHLIGHTS dem Kunstmarktplatz Deutschland wie keine andere Kunstmesse starke Impulse gibt“, sagt Messeleiterin Juana Schwan. 

Lui Wienerroither und Eberhard Kohlbacher von der Wiener Galerie W&K umringt von Vernissage-Gästen. Foto: Jens Bruchhaus

Vernissage mit Prominenz und Kennern

In bester Eröffnungsstimmung besuchten zahlreiche Sammler, Prominente aus Wirtschaft und Politik und Persönlichkeiten aus Museen und Sammlungsinstitutionen die Previews. Thema Nummer 1 war die Kunst – z. B.  von Anton Raphael Mengs, Tom Wesselmann oder Martha Jungwirth. Viele verglichen die Stunden auf der Messe mit dem Besuch einer ganz besonderen temporären Schatzkammer. Dr. Frank Matthias Kammel vom Bayerischen Nationalmuseum oder Dr. Margot Brandlhuber von der Villa Stuck etwa blieben lange vor der exzeptionellen Kabinett-Schau „Leonhard Kern. Der deutsche Giambologna“ bei der Kunstkammer Georg Laue oder vor dem symbolistischen Pan-Gemäldepaar von Franz von Stuck bei Kunkel Fine Art stehen. Großer Andrang herrschte auch am Stand von Langeloh porcelain, wo eine ganze Suite von Anton-Bustelli-Figuren aus dem 18. Jahrhundert das galante Rokoko vor Augen führt. 

Die Galerie aus Frankfurt mit reichem Angebot von Picasso Druckgrafiken über Werke von Surrealisten bis hin zu zeitgenössischen Postionen von Künstlern wie Chun Kwang Young. Foto: Jens Bruchhaus

Herzogin Anna in Bayern war begeistert von dem epochenübergreifenden Messe-Konzept, das von gotischen Madonnen bis zu Werken Hubert Scheibls reicht: „Alte Kunst, Moderne und Contemporary werden oft als ein Nebeneinander gesehen. Die Munich HIGHLIGHTS geht einen anderen Weg. Mich faszinieren die Wechselspiele wie auch die Kontraste. Es ermöglicht einem, den Blick zu weiten.“

Erste Verkäufe

Wenn die Begeisterung für Kunst in Kauflust umschlägt, kommt  Sammellust zum Zuge. Schon während der Preview-Tage konnten sowohl Händler der Alten Kunst als auch der Moderne vermelden, dass zahlreiche Kunstwerke in neue Hände gegeben wurden. Kunsthandel Peter Mühlbauer verkaufte seinen klassizistischen Schreibtisch des Petersburger Ebenisten Heinrich Gambs, der einst im Zarenschloss Pawlowsk stand, an einen deutschen Sammler.

Hochkarätiger Vintage-Schmuck von Cartier bis Harry Winston am Stand der in London und Amsterdam ansässigen Galerie VKD Jewels. Foto: Jens Bruchhaus

Das Interesse der Besucher war weit gespannt. Zeichnungsspezialist Dr. Martin Moeller & Cie reichte ein Aquarell von Ernst Wilhelm Nay aus der Werkphase der Scheibenbilder in den 1960er Jahre weiter. Eine ganz frühe abstrakte Arbeit von Willi Baumeister aus dem Jahr 1940 bekam bei Galerie Maulberger den roten Verlaufspunkt. Bei Galerie Zink entschieden sich Interessenten spontan für ein abstraktes Gemälde der New Yorker Shooting-Künstlerin Anna Leonhardt und ein expressives Vasenobjekt des Keramikkünstlers Johannes Nagel. Und während Thole Rotermund ein expressives Blumen-Stillleben mit roten und gelben Dahlien von Alexej von Jawlensky veräußerte, überzeugte Galerist Florian Sundheimer einen Sammler sofort mit einer Tusch-Zeichnung von Eduardo Chillida.

Vernissage der „Highlights“ – Internationale Kunstmesse München mit VIP Dinner in der Residenz München am 15.10.2025 / Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke

Museen halten Ausschau

Schon in den letzten Jahren erweiterten Museen wie das Franz Marc Museum und das Metropolitan Museum New York ihre Bestände durch HIGHLIGHTS-Ankäufe. In diesem Jahr hielt Dr. Matthias Mühling, Direktor der Städtischen Galerie Lenbachhaus, Ausschau. „Die Highlights sind für uns jedes Jahr ein Ort der Inspiration. Unter dem Motto „Mehr Moderne für das Lenbachhaus“ erwirbt unser Förderverein gezielt Werke aus dem Umfeld des Blauen Reiters, um die herausragende Sammlung des Lenbachhauses zu erweitern und Lücken zu schließen“, erzählte er am Rande der Vernissage. 

Categories: NEWS 17655 INSIGHTS Munich HIGHLIGHTS

Wenn zur VIP Preview der 16. Munich HIGHLIGHTS, jedes Bild richtig hängt, Elfenbeinpokale und Cartier-Ringe bestens postiert sind, dann wird Juana Schwan ein klein wenig entspannter durch die Münchner Residenz schreiten. Die 39-Jährige ist seit 2015 Leiterin der hochkarätigsten und schönsten Kunstmesse Deutschlands. Warum Sie aus ihrer Sicht die Messe, die bis Sonntag Kunstfreunde, Sammler und Museumsexperten erwartet, nicht verpassen sollten!

Foto: Jacky Vifer

Tony Cragg am Stand von Hidde van Seggelen. Foto: Jens Bruchhaus

Grandiose Werke

„Es ist immer wieder die hohe Qualität der Exponate, die begeistert. Bedeutende Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner, Marc Chagall, grandiose Altmeisterwerke wie etwa von Hendrik Bloemaert gehören dazu. Ebenfalls sehr beeindruckend – die Papierarbeiten von Marianne von Werefkin und Gabriele Münter, zwei Frauen aus dem Kreis des „Blauen Reiter“, oder die Fotografien von Chantal Elisabeth Ariëns.“

Marc Chagall steht im Fokus bei Galerie Utermann. Foto: Jens Bruchhaus

Top-Kunsthändler

„Unsere knapp 60 Aussteller sind nicht nur führend auf ihren jeweiligen Gebieten, sondern auch leidenschaftliche Kunst- und Kulturvermittler. Ich denke da zum Beispiel an Georg Laue, der als Kunstkammerspezialist mit Passion diesem Sammelgebiet weltweit neue Käuferschichten erschlossen hat. Oder an die Galerie Luzán mit ihrem Gespür für prägnante Positionen von 1945 bis in die 1970-er Jahre.“

John Wesley am Stand von Henri Neuendorf. Foto: Jens Bruchhaus
Bedeutende Silberobjekte bei Helga Matzke European Silver. Foto: Jens Bruchhaus

Epochen-Mix

„Neben der alten Kunst, die unsere DNA ist, stellt auch die zeitgenössische Kunst ein wichtiges Segment unserer Messe dar. Martin Bruckner etwa konzentriert sich auf Kunsthandwerk des 16. bis 19. Jahrhundert. Michael Zink hingegen, ein internationaler Player im Bereich Contemporary Art, präsentiert  mit Anna Leonhardt einen jungen Shooting Star aus New York. Die Vergangenheit inspiriert die Gegenwart, dafür ist der Berliner Künstler Slawomir Elsner ein gutes Beispiel. Er interpretiert  bedeutende historische Werke neu. Seine Version von Caspar David Friedrichs „Hafen von Greifswald“ ist das diesjährige Plakat- und Einladungsmotiv.“

Epochensprünge am Gemeinschaftsstand von Marco Pesarese und Galerie Zink. Foto: Jens Bruchhaus

Elegantes Ambiente

Die Residenz mit ihren historischen Räumen ist ein idealer Ort für die HIGHLIGHTS. Das Historische schafft Flair, das von der modernen, klaren Messearchitektur gebrochen wird. Diese Atmosphäre verwandelt den Messe-Rundgang in den Besuch einer Schatzkammer.“

Ausgewähltes Kunsthandwerk von der Gotik bis zum Klassizismus bei Kunsthandel Martin Bruckner. Foto: Jens Bruchhaus
Galerist Thomas von Salis präsentiert seine Messeshow “Der zweite Blick”. Foto: Jens Bruchhaus

Messeshows mit Konzept

„Jeder Aussteller ist einen Besuch wert. Aber in diesem Jahr gibt es einige Stände, die besondere kuratorische Ideen verfolgen. Galerie Thomas Salis zum Beispiel stellt unter dem Motto „Der zweite Blick“ Werke von Künstlern unterschiedlicher Epochen gegenüber, die man als im Geiste verwandte Paare sehen kann. Galerie Samuelis Baumgarte reflektiert in seiner HIGHLIGHTS-Premiere „The Weimar Era – Arts of the Weimar Republic“ die Radikalität dieser Zeit. Da mein Herz besonders für die alte Kunst schlägt, muss ich die außergewöhnlich schön arrangierten Objekte aus Renaissance und Barock von Peter Mühlbauer noch erwähnen. Dieser Stand ist ein Kunstwerk für sich.“

Klassiker der Moderne und norddeutsche Künstler am Stand von Galerie Herold. Foto: Jens Bruchhaus

Rahmenprogramm

„Wir haben in diesem Jahr unser Veranstaltungsprogramm noch stärker auf aktuelle Themen rund ums Sammeln von Kunst ausgerichtet. Rechtsanwalt  Dr. Gregor Seikel referiert beispielsweise über Grundlagen des Vererbens und Verschenkens von Kunst. Und über „Modernes Leben mit Alter Kunst“ diskutieren der Architekturhistoriker Prof. Leo Schmidt und Kunstmarkt-Kenner Prof. Dirk Boll. Das gesamte Programm und die genauen Termine finden Sie auf der Website. An den beiden letzten Messetagen stehen Führungen zu den Highlights der HIGHLIGHTS auf dem Programm.“

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